Hitzeschäden

 

Personen, die nicht an tropische Temperaturen gewöhnt sind, können durch die Hitze ernsthaft erkranken. Erkrankungen auf Grund von Hitze können durch unterschiedliche Faktoren begünstigt werden. Zu diesen gehören: Physische und psychische Überanstrengung, höheres Lebensalter, zu dichte Kleidung, Übergewicht, Herzerkrankungen, Diabetes oder eine Schilddrüsenüberfunktion. Die Einnahme von Medikamenten, die das Schwitzen behindern (manche Psychopharmaka und Antiallergika), den Durst mindern (Haloperidol), die körpereigene Wärmeproduktion steigern (z.B. Schilddrüsenhormone und Adrenalinpräparate) oder die Urinausscheidung fördern (Furosemid oder HCT) sind ebenfalls begünstigende Faktoren für Erkrankungen durch Hitze. Es gibt unterschiedliche Arten von Hitzeschäden, die nachfolgend erläutert werden.

Hitzekollaps
Beim Hitzekollaps kommt es zur kurzzeitigen Bewusstlosigkeit. Schwindel, starkes Schwitzen und evtl. Unruhe sind die Vorboten. Die Person sollte bei einem Hitzekollaps möglichst mit dem Kopf in den Schatten und Tieflage gelegt und ihre Kleidung geöffnet werden. Zudem ist die reichliche Aufnahme von Flüssigkeit wichtig (möglichst auch salzhaltig).

Hitzeerschöpfung bei Salzmangel
Auf Grund von übermäßigem Konsum von zu reinem Wasser und starkem Schwitzen kann es zu Mattigkeit, Schwindel, Kreislaufkollaps, Erbrechen und evtl. Muskelkrämpfen kommen. Die Behandlung besteht aus der Aufnahme von salzhaltiger Flüssigkeit, wie z.B. Brühe.

Hitzeerschöpfung bei Wassermangel
Auslöser für Hitzeerschöpfung bei Wassermangel sind Trinkwassermangel, starkes Schwitzen und/oder Durchfälle. Dadurch bekommt man großen Durst, trockene Haut (wodurch Schwitzen nicht mehr möglich ist), Mattigkeit und eine Störung der Wahrnehmungsfähigkeit. Man sollte sich in diesem Fall sofort in eine kühle Umgebung begeben und möglichst unter medizinischer Kontrolle Wasser zu sich nehmen, da sonst die Gefahr eines Hitzschlags besteht.

Hitzschlag
Der Hitzschlag ist die schwerste und lebensgefährlichste Form von Hitzeschäden, bei der es zu Kreislaufdekompensation, Koma und Hirnschädigungen kommen kann.

Sonnenstich
Ein Sonnenstich entsteht durch starke Sonneneinwirkung auf den Schädel, mit Reizung der Hirnhaut. Anzeichen sind Kopfschmerz, Schwindel, gerötetes Gesicht und evtl. Krampfanfälle. Behandelt wird durch Kühlung des Körpers, wobei insbesondere der Kopf- und Nackenbereich Beachtung finden sollten. Um die unterschiedlichen Hitzeschäden zu vermeiden, sollte man weite und leichte Baumwollkleidung tragen, größere körperliche Anstrengungen auf die Morgen- und Abendstunden verlegen und in direkter Sonne immer eine Kopfbedeckung tragen.

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